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Lyrics

Nebelnacht im Felsenreich ein Wanderer sucht nach

seinem Weg, die Stille flüstert „ich hab dich gleich“;

die Luft wird kalt, der Pfad wird schräg.

Ein grollend tiefes Echo ruft, wie Atem aus ferner Zeit,

lockt mit sonderbarem Duft fühlt sich an wie falsche Freiheit.

Etwas zieht ihn tiefer rein in Schatten ohne Licht,

ein Funkeln wie aus Gold, doch Wahrheit zeigt sich nicht.

Er folgt dem stillen Schrei, er kann nicht widerstehen.

Die Höhle wird zum Labyrinth und niemand kann ihn sehen.

Ein glänzend runder Glitzerstein liegt mitten auf dem Boden,

als wäre er für ihn bestimmt so fremd und doch verboten.

Er hebt die Münze langsam auf, sie brennt wie heißes Feuer.

Und plötzlich dreht sich alles, an den Wänden Schatten.

Und da… ein Ungeheuer.

Etwas zieht ihn tiefer rein in Schatten ohne Licht,

ein Funkeln wie aus Gold, doch Wahrheit zeigt sich nicht.

Er folgt dem stillen Schrei er kann nicht widerstehen,

die Höhle wird zum Labyrinth und niemand kann ihn sehen.

Die Dunkelheit, sie atmet leis, er fühlt sich längst verloren,

kein Himmel über ihm, nur Stein… wie zuvor auserkoren.

Etwas zieht ihn tiefer rein, sein Rufen bleibt ganz ungehört,

das Funkeln flackert weiter, als hätte es ihn nicht gestört.

Der Mann verschwindet still, die Münze liegt erneut bereit,

Und draußen ruft der Berg nach mehr…

Das Atmen fällt ihm schwer…

Idee hinter dem Song

Der Song entstand aus der Frage, warum Menschen Dinge verfolgen, von denen sie spüren, dass sie ihnen nicht guttun. Nicht aus Dummheit, sondern aus Sehnsucht. Die Höhle steht für einen inneren Ort. Ein Versprechen von Ruhe, Wahrheit oder Freiheit, das sich leise meldet und immer tiefer zieht.

Der Wanderer ist kein Held. Er ist jemand, der müde ist vom Suchen im Offenen. Die Nebelnacht, der kalte Pfad, das Echo sind Zustände. Wenn alles still wird und die eigene Stimme lauter klingt als jede Orientierung. Das Flüstern „ich hab dich gleich“ ist kein Monster. Es ist der Gedanke, dass man gleich angekommen ist, wenn man nur noch einen Schritt weitergeht.

Das Funkeln, die Münze, der Glitzerstein sind bewusst banal gehalten. Kein grosser Schatz, kein episches Ziel. Nur etwas, das gerade genug Hoffnung verspricht, um weiterzugehen. Die falsche Freiheit. Etwas, das sich richtig anfühlt, obwohl es innerlich warnt.

Das Ungeheuer ist kein konkretes Wesen. Es ist die Erkenntnis. Der Moment, in dem klar wird, dass man nicht geführt wurde, sondern gelockt. Dass man nicht tiefer gegangen ist, um sich zu finden, sondern um etwas nicht fühlen zu müssen.

Am Ende verschwindet der Mann still. Keine Explosion, kein Drama. Die Münze liegt wieder da. Das ist der eigentliche Kern des Songs. Die Höhle bleibt. Sie wartet. Nicht auf ihn, sondern auf den nächsten.

„Die Höhle“ ist damit ein Bild für Sucht, für destruktive Muster, für Ideologien, für falsche Versprechen, für innere Abkürzungen. Für alles, was sagt: Komm, hier wird es leichter. Und am Ende nur enger wird.

Der letzte Atem ist kein Tod. Es ist der Punkt, an dem man entweder verschwindet oder umkehrt. Der Song endet genau davor.

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