Das wirklich Erste Projekt
Lyrics
Warum Länder, warum Grenzen,
warum Mauern in den Köpfen
Gebiete sollten Namen tragen,
zur Orientierung, nicht um zu zerstören ohne Hinterfragen.
Schubladen auf, Gedanken frei,
kein „Du musst so sein“, das ist mir einerlei.
Alles, was du selbst nicht willst,
lass auch von anderen sein.
Alles, was Leben schadet,
ist ein Schatten auf dem Sonnenschein.
Sei ein Original, keine Kopie,
versteck dich niemals hinterm SIE.
Was du an hast, ist egal,
denn ich will nur das Original.
Steh fĂĽr dich, nicht um zu siegen,
so dass auch Andere etwas von dir kriegen.
Fleisch auf dem Teller, Herz am Tisch,
was nötig ist, ja – sonst stinkt es nach totem Fisch.
Richtig leben, richtig fĂĽhlen,
alles andere ist nur spielen.
Kleider, Labels, Show und Maske,
ich seh, was drinnen steckt, nicht nur das Etikett.
Alles, was du selbst nicht willst,
lass auch von anderen sein.
Alles, was Leben fördert,
ist ein Licht, das wir teilen, wie den Sonnenschein.
Sei ein Original, keine Kopie,
versteck dich niemals hinterm SIE.
Was du an hast, ist egal,
denn ich will nur das Original.
Steh fĂĽr dich, nicht um zu siegen,
so dass auch andere etwas von dir kriegen.
Keine Grenzen, nur Namen,
keine Mauern, nur Wege.
Alles bewusst, alles klar,
wir leben frei, wir leben wahr.Sei ein Original, keine Kopie,
versteck dich niemals hinterm SIE.
Was du an hast, ist egal,
denn ich will nur das Original.
Steh fĂĽr dich, nicht um zu siegen,
so dass auch andere etwas von dir kriegen.
Die Geschichte hinter dem Song
„Das Original“ entstand nicht am Schreibtisch und nicht mit dem Vorsatz, einen Song zu schreiben. Der Text kam aus einem inneren Widerstand heraus. Gegen Schubladen. Gegen Etiketten. Gegen dieses leise, aber ständige „So solltest du sein“.
Am Anfang stand eine einfache Beobachtung. Wie früh wir anfangen, uns anzupassen. Wie schnell aus Orientierung Abgrenzung wird. Länder werden zu Mauern. Namen zu Waffen. Gedanken zu Regeln. Und irgendwann merkt man, dass man sich selbst dabei verliert, ohne dass es je laut passiert ist.
Der Song begann mit Fragen. Warum Grenzen. Warum Köpfe voller Mauern. Warum so viel Energie darauf verwenden, sich voneinander zu trennen, statt sich zu erkennen. Daraus wurde kein Protestlied, sondern ein Prinzip. Leben nach innen prüfen, nicht nach aussen kopieren.
Ein zentraler Gedanke zieht sich durch den ganzen Text. Behandle andere nicht so, wie du selbst nicht behandelt werden willst. Nicht moralisch. Sondern praktisch. Ehrlich. Im Alltag. In Gesprächen. In Entscheidungen. Alles, was Leben schadet, wirft Schatten. Alles, was Leben fördert, teilt Licht.
„Sei ein Original, keine Kopie“ ist dabei kein Aufruf zur Lautstärke. Es geht nicht ums Gewinnen, nicht ums Rechthaben, nicht ums Sich-Durchsetzen. Sondern ums Stehen. Für sich. So, dass andere etwas davon haben können. Haltung statt Pose.
Kleidung, Labels, Rollen, Masken spielen bewusst eine Nebenrolle. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Klarheit. Was zählt, ist das, was bleibt, wenn alles Äussere wegfällt. Herz auf dem Tisch. Echtheit statt Show. Substanz statt Etikett.
Der Song wurde fertig, als klar war, dass Freiheit nichts Abgehobenes ist. Freiheit beginnt dort, wo man aufhört, sich hinter Erwartungen zu verstecken. Hinter einem „Man“. Hinter einem „Sie“. Hinter einem System, das vorgibt, wie man zu sein hat.
„Das Original“ ist kein Manifest. Es ist ein Erinnern. An das Eigene. An Verantwortung. An bewusstes Leben. Keine Grenzen, nur Namen. Keine Mauern, nur Wege. Und die Entscheidung, wahr zu sein, auch wenn es einfacher wäre, sich anzupassen.
Das Original entsteht nicht durch Abgrenzung. Es entsteht durch Ehrlichkeit. Und genau daraus ist dieser Song gewachsen.

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